Wer im Jahr 2026 in Photovoltaik investiert, profitiert in Deutschland von einem dichten Netz aus staatlichen Förderungen, Steuererleichterungen und zinsgünstigen Krediten. Zwar gibt es keine direkten Bundes-Zuschüsse geschenkt, doch durch geschickte Kombination von zinsgünstigen Darlehen und regionalen Speicherförderungen lässt sich die Anschaffung massiv erleichtern. Wir zeigen Ihnen die besten Förderwege 2026.
Die deutsche Solarförderung stützt sich im Jahr 2026 auf drei wesentliche Säulen:
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet mit dem Programm KfW 270 ein zinsgünstiges Darlehen zur Finanzierung von PV-Anlagen, Batteriespeichern und Ladestationen (Wallboxen).
Dies ist die stärkste indirekte Förderung: Seit dem Jahressteuergesetz gilt für die Lieferung und Installation von PV-Anlagen sowie Stromspeichern auf oder in der Nähe von Wohngebäuden ein Mehrwertsteuersatz von 0 %.
Für jede Kilowattstunde Strom, die Sie nicht selbst verbrauchen, sondern ins öffentliche Stromnetz einspeisen, erhalten Sie eine gesetzlich garantierte Vergütung über einen Zeitraum von 20 Jahren plus das Inbetriebnahmejahr.
---
Während der Bund keine direkten Zuschüsse zu Batteriespeichern zahlt, springen viele Bundesländer und Kommunen mit eigenen Förderprogrammen ein:
Der Antrag für den KfW-Kredit 270 kann nicht direkt bei der KfW gestellt werden, sondern muss vor dem Kauf über Ihre Hausbank oder einen Finanzierungspartner abgewickelt werden.
Ja, sofern der Mietvertrag als Mietkauf- oder Leasingmodell mit automatischem Eigentumsübergang am Ende der Laufzeit konzipiert ist, gilt ebenfalls der Nullsteuersatz.
Ja, der Nullsteuersatz gilt auch für die nachträgliche Anschaffung und Montage eines stationären Batteriespeichers an einer bestehenden PV-Anlage.